Hauptinhalt

Südtiroler Sanitätsbetrieb | 03.10.2019 | 14:57

Zusammenarbeit mit Expertisezentrum

Der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Salzburg wurde im Mai dieses Jahres vom österreichischen Gesundheitsministerium der Titel „Expertisezentrum“ verliehen. Bereits seit Jahren besteht zwischen der Universitätsklinik in Salzburg und dem Südtiroler Sanitätsbetrieb ein Abkommen.

Lorenz Larcher (li.) und Alexander GagglZoomansichtLorenz Larcher (li.) und Alexander Gaggl

Zwischen dem Südtiroler Sanitätsbetriebes und den Landeskliniken Salzburg (SALK) als Träger des Universitätsklinikums in Salzburg gibt es seit vielen Jahren ein Abkommen, das die Behandlung von Südtiroler Patientinnen und Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten in der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie regelt. Erst vor wenigen Wochen wurde dieses Abkommen wieder für weitere drei Jahre erneuert und auch erweitert. Durch dieses erweiterte Abkommen können Kinder und Erwachsene aus Südtirol nun im Universitätsklinikum Salzburg auch interdisziplinäre, rekonstruktive sowie mikrochirurgische Leistungen in Anspruch nehmen. Aufgrund der vorhandenen Fachkompetenz wurde der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Salzburg im Mai dieses Jahres vom österreichischen Gesundheitsministerium der Titel „Expertisezentrum“ verliehen. Damit ist die Salzburger Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie österreichweit das erste Expertisezentrum für Fehlbildungen im Gesichtsbereich.

Wie wichtig das Abkommen und die Zusammenarbeit mit Salzburg für die Südtiroler Patientinnen und Patienten ist, zeigen immer wieder besondere Fälle, wie Lorenz Larcher, Leiter des landesweiten Dienstes für Plastische Chirurgie des Südtiroler Sanitätsbetriebes, erzählt: „Erst vor wenigen Wochen haben wir in Salzburg gemeinsam mit dem Team der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie rund um Vorstand Alexander Gaggl eine vierzehnstündige Operation an einer Südtiroler Patientin durchgeführt, die an einem Tumor im Gesicht litt. Ohne universitäres Umfeld wären solche Operationen für unsere Patientinnen und Patienten nicht möglich.“

Gerade bei der Nachbehandlung Südtiroler Patientinnen und Patienten zahle sich die Kooperation mit der Universitätsklinik besonders aus, so Larcher: „Der Übergang bei der Betreuung der Patientinnen und Patienten, die von Salzburg zurück nach Südtirol kommen, geschieht nahtlos, da das – oft genug fachübergreifende – Team des Südtiroler Sanitätsbetriebes bei den Operationen in Salzburg ja vor Ort ist und Patienten oder die Patientin bereits kennen.“

Informationen für die Medien:
Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0471 907153, E-Mail: peter.seebacher@sabes.it

(PAS)



Andere Mitteilungen dieser Kategorie