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Gesundheitsvorsorge | 20.04.2018 | 11:20

Brustkrebsvorsorge mit neuem Ansatz

Je früher eine Krankheit entdeckt und behandelt wird, umso höher sind die Heilungs- und Überlebens-Chancen. Dieser Gedanke steckt hinter den vier Screening-Programme des Südtiroler Sanitätsbetriebes, die nun verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden sollen. Zu Beginn steht das Brustkrebs-Screening im Mittelpunkt, das mit einem neuen Ansatz mehr Frauen zur Teilnahme animieren möchte.

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Das kostenlose Mammografie-Screening-Programm des Landes Südtirol und des Südtiroler Sanitätsbetriebes zur Brustkrebsfrüherkennung gibt es bereits seit 2001. Alle gesunden Frauen zwischen dem 50. und dem 70. Lebensjahr erhalten im Zweijahresrhythmus einen Brief mit der Einladung zur kostenlosen Vorsorge-Mammografie. Leider kommt es vor, dass viele Frauen diese Möglichkeit nicht wahrnehmen. Die landesweite Teilnahmequote in Südtirol betrug 2016 nur magere 49,27 Prozent. Rund die Hälfte der angeschriebenen Frauen haben sich also nicht die Zeit für diese wichtige Kontrolluntersuchung genommen. Das sind zu viele, so die Fachleute unisono. Aber wie könnte die Beteiligung am Screening-Programm erhöht werden? Ganz einfach – die Angeschriebenen bekommen nun gleich mit der Einladung einen Terminvorschlag. Falls der vorgeschlagene Termin nicht eingehalten werden kann, kann er über die Einheitlichen Landesvormerkstelle für Vorsorge telefonisch oder via E-Mail verschoben oder abgesagt werden kann. Damit soll die Teilnahmequote am Screening-Programm gesteigert werden.

Das Mammografie-Screening-Programm ist eines der vier Vorsorgeprogrammen des Südtiroler Sanitätsbetriebes. Die weiteren sind das Screening-Programm zur
Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Pap-Test), sowie jene zur Früherkennung von Dickdarmkrebs und von Diabetes mellitus Typ 2. Auch das Impfprogramm gehört zum Bereich Vorsorge.

Mit Artikeln, die in verschiedenen Südtiroler Medien bereits erschienen sind und noch erscheinen sollen, soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Wichtigkeit dieser Vorsorge-Programme gestärkt und dieTeilnahme daran gesteigert werden.
Ganz im Sinne des neuen Gesundheitsplanes, der Prävention und Gesundheitsförderung als wichtige Komponenten zur Steigerung der Lebensqualität und des Wohlbefindens aller Bürgerinnen und Bürger definiert.

Informationen für die Medien:
Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0471 907153

(PAS)



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