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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 17.02.2018 | 14:32

Rezeptblöcke: Versorgung ist gesichert

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb stellt klar, dass die Umstellung auf die digitale Verschreibung keine Versorgungsengpässe für die Bevölkerung bewirkt. Die in den Medien entstandene Polemik rund um die Begrenzung der monatlichen Ausgabe der Rezeptblöcke ist unbegründet.

Selbstverständlich erhalten Hausärzte auch weiterhin so viele Rezeptblöcke wie sie benötigen, wenn es objektive Schwierigkeiten gibt, auf die digitale Verschreibung bei Medikamenten umzustellen. Diese können technischer Natur sein oder auch darin bestehen, dass die individuellen Systeme eines Hausarztes noch nicht an das landesweite System angeschlossen sind oder das monatliche Kontingent nicht ausreichen sollte. Es genügt eine E-Mail-Anfrage mit Angabe des Grundes an die Leistungsabteilung des jeweiligen Gesundheitsbezirkes.

Sehr viele Hausärztinnen und Hausärzte nutzen bereits die dematerialisierte Verschreibung von Medikamenten. Rund die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin verschreiben über 90% in dematerialisierter Form; landesweit werden aktuell fast 65% digital verschrieben. Der Sanitätsbetrieb bedankt sich deshalb bei diesen Ärztinnen und Ärzten für Ihren Einsatz. Besonders die Kinderärzte freier Wahl verschreiben fast vollständig die Medikamente digital.
 
Andererseits gibt es aber auch Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin, die seit längerem an das System angeschlossen sind und die 
Umstellung nur zögerlich oder gar nicht mittragenFakt ist, dass die Digitalisierung der Verschreibung alternativlos ist. Südtirol ist italienweit das Schlusslicht. Selbst Kalabrien hat Südtirol mittlerweile überholt.

Ein wichtiges Detail zum Schluss: Für die Verschreibung von Visiten und  instrumental-diagnostischen Leistungen werden auch mehr als die angegebenen 5 Rezeptblöcke im Monat ausgegeben, wenn der jeweilige Hausarzt für die Medikamentenschreibung auf die digitale Verschreibung umgestellt hat.

Die Versorgung der Patientinnen und Patienten ist also weiterhin gesichert.


Presseinformationen: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Kommunikation und Bürgeranliegen, Lukas Raffl, 335 76 77 220

(LR)


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