Hauptinhalt
Psychiatrie auf dem Territorium
Kontakte
Primar: Prof. Dr. Andreas Conca
Der psychiatrische Dienst ist ein Gesundheitsdienst der zusammen mit anderen Diensten wie der Psychologische Dienst, der Dienst für Abhängigkeitserkrankungen und die Kinderneuropsychiatrie die Aufgabe hat, die geistige Gesundheit der Personen zu schützen. Er befasst sich mit Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation der psychischen Störungen bei Erwachsenen. Er besteht aus folgenden Diensten im Krankenhaus und auf dem Territorium:
Psychiatrische Dienste im Krankenhaus: Psychiatrische Abteilung (SPDC), Day Hospital für Psychiatrie im Krankenhaus
Psychiatrische Dienste auf dem Territorium: Zentren für psychische Gesundheit (ZPG) für Bozen Stadt im Neubruchweg 3, für Salten, Schlern, Unterland und Überetsch in der Rosministraße 42, psychiytriosche Tagestätte, psychiatrische Tagestätte Gelimini, Zentrum "Arche Noah", Zentren für psychische Rehabilitation, Geschützte Wohngemeinschaften.
Territoriale Betreuung: Die territoriale Betreuung für geistig Kranke erfolgt auch durch die Psychosozialdienste, die nicht vom Gesundheitsbezirk verwaltet werden, sondern von den Bezirksgemeinschaften Überetsch, Unterland, Salten-Schlern sowie vom Betrieb für Sozialdienste Bozen. Der Gesundheitsbezirk Bozen ist mit diesen Körperschaften konventioniert, um den Psychosozialdiensten eine Supervision sowie die Beratung durch die eigenen Zentren für Psychische Gesundheit zu gewährleisten.
Psychosozialdienste (für genauere Informationen besuchen Sie die Webseite der jeweiligen Körperschaft)
Wohngemeinschaft, Geschützte Werkstätten, Berufstrainingszentrum, Treffpunkt
Über uns
Welche sind unsere Aufgaben? Wann soll man sich an den Psychiatrischen Dienst wenden?
Wird Hilfe benötigt, um die geistige Gesundheit zu schützen?
Viele psychische Störungen sind gering und von kurzer Dauer, sie lösen sich von selbst oder durch Hilfe von Freunden, Verwandten oder Bekannten. Andere Störungen hingegen werden von Ärzten der Allgemeinmedizin behandelt, welche auch die Beratung eines spezialisierten Dienstes in Anspruch nehmen können.Wie ist es möglich, zu verstehen, dass man Hilfe benötigt?
- Haben die emotionalen Probleme Einfluss auf Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen oder andere Aspekten Ihres Privatlebens?
- Fühlen Sie sich weniger glücklich, unsicherer oder spüren Sie seit Wochen eine geringere Selbstkontrolle als gewöhnlich?
- Sind Sie sehr unglücklich und wollen Sie diese Situation ändern ?
- Haben intime Freunde, Vertraute oder Ihre Familienangehörigen Veränderungen an Ihrem Verhalten oder Ihrer Persönlichkeit bemerkt?
- Sind Ihre Bemühungen, ein Problem zu lösen, vergebens gewesen?
- Fällt es Ihnen schwerer die Alltagsprobleme zu lösen als vorher?
- Konzentrieren Sie sich weniger auf die äußeren Umstände, die Stress hervorrufen und mehr auf sich selbst und auf Ihre Unzulänglichkeiten?
- Fühlen Sie sich gefühlsmäßig durcheinander und unfähig, ihr Verhalten oder die äußeren Umstände zu verändern?
Die Schlüsselfragen sind nicht: "Habe ich eine geistige Krankheit?" oder "Habe ich ernste Probleme?", sondern "Benötige ich in diesem Moment Hilfe?" Da es möglich ist, sich direkt an die spezialisierten Dienste zu wenden, ist es in jedem Fall vorzuziehen, sich für eine Beurteilung zuerst an den Arzt für Allgemeinmedizin zu wenden.
Es ist außerdem wichtig, zu wissen, dass einige Probleme, die im Allgemeinen von psychiatrischer oder psychologischer Zuständigkeit sind, aus organisatorischen Gründen in unserem Gesundheitsbezirk vorwiegend von anderen Gesundheits- und Sozialdiensten übernommen werden. Zum Beispiel schwere Erinnerungsprobleme bei älteren Menschen (Morbus Alzheimer u.Ä.) werden allgemein vom Arzt für Allgemeinmedizin oder vom Geriater übernommen. Ein weiteres Beispiel sind Personen mit einer geistigen Behinderung; diese Personen werden vorwiegend von den Diensten der Bezirksgemeinschaft betreut, mit der Beratung durch den psychologischen Dienst.
Zuletzt wird darauf hingewiesen, dass es neben den öffentlichen Diensten auch andere gibt, die sich für die Belange der Sozialmedizin und der geistigen Gesundheit interessieren. Zum Beispiel arbeiten einige Psychologen und Psychiater privat; andere Dienste, die von Vereinen, Körperschaften oder Genossenschaften verwaltet werden, sind privat bzw. konventioniert. Auch konventionierte Dienste, müssen ebenso wie die öffentlichen dahingehend arbeiten, damit die Ziele des Landesgesundheitsplanes erreicht werden.
Sie haben daher die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Die Entscheidung, nach Hilfe zu fragen, bedeutet nicht das Ende eines Problems, sondern vielmehr den ersten Schritt in die richtige Richtung.
» zurück zur Liste der Abteilungen & Dienste