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Im Blickpunkt | 07.12.2017 | 18:48

Serviceorientierung groß geschrieben

Im Rahmen der monatlichen Sitzung mit den Gewerkschaften präsentierte die Betriebsdirektion heute (07.12.2017) die neue Aufbauorganisation der SABES-Verwaltung. Es ist dies ein Vorschlag, der in den nächsten Wochen besprochen und vertieft werden soll. Nach der geplanten Beschlussfassung Ende Jänner 2018 bildet das Organigramm die Grundlage für eine neue Ausrichtung der Verwaltungseinheiten innerhalb des Sanitätsbetriebes.

Gewerkschaftssitzung vom 7.12.: Organigramm-Entwurf vorgestelltZoomansichtGewerkschaftssitzung vom 7.12.: Organigramm-Entwurf vorgestellt

Eines gleich vorweg: die Verwaltung im Betrieb soll klarer gegliedert und die Abläufe vereinfacht und verkürzt werden. Die nach wie vor bestehenden Doppelgleisigkeiten in den Bezirken, die Unklarheiten in den Zuständigkeiten und Aufgaben werden mit der Zeit eliminiert. Der Vorteil für Patienten und Bevölkerung: alle erhalten landesweit einheitliche Leistungen; auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können gemäß einheitlichen Prozeduren und Vorgaben arbeiten.

Eine wesentliche Neuerung ist das sogenannte Führungsgremium, das vom Landesgesetz Nr. 3/2017 vorgesehen ist und dem die vier Betriebs- und BezirksdirektorInnen und künftig auch der Direktor der klinischen Führung angehören. Dieses  Gremium trifft künftig alle wesentlichen strategischen Entscheidungen und gibt die Richtung vor für die betriebsweiten Abteilungen und für alle Zusatzprojekte im Sanitätsbetrieb.

Künftig wird es zudem nur noch betriebsweite Abteilungen geben; die jeweiligen Ämter sind den Abteilungsdirektoren hierarchisch unterstellt. Die verschiedenen Verwaltungstätigkeiten sollen operativ vor Ort bleiben, indem in jedem Bezirk es weiterhin einen zentralen Ansprechpartner mit Entscheidungskompetenz geben wird, im Sinne von „one face to the customer“. Auch ist es Ziel, die Abteilungen, sofern sinnvoll und verwaltungstechnisch zweckmäßig, weiterhin dezentral anzusiedeln.

Eine wesentliche Neuerung ist zudem die Aufteilung der Verwaltung in größere homogene Verwaltungsbereiche („aree“). So gibt es den Bereich Technik, der künftig die Abteilungen Technik, Einkauf und Informatik und den Bereich Verwaltung (im engeren Sinne), der die Abteilungen Personal, Buchhaltung und Leistungen umfasst. Um das Funktionieren der einzelnen Häuser vor Ort (Krankenhäuser und Sprengel) optimal abzusichern, wird der Bereich "Operation"geschaffen, der die Verwaltungsleitungen und ökonomalen Dienste (Küche, Mensa, Portiere, Wachdienste, Magazine, u.a.m.) betrifft.

Das Führungsgremium wird von Stabstellen, die den Bereich Innovation bilden (i.e. Strategisches Management, Projektmanagement, Organisationsentwicklung, Forschung), der Generaldirektor von den Stabstellen Internes Audit, Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen, Recht und allgemeine Angelegenheiten sowie Arbeitssicherheit unterstützt.

Generaldirektor Thomas Schael hebt hervor, dass der aktuelle Vorschlag und Grundlage der angelaufenen Diskussion am Montag, 04.12.2017, mit den Führungskräften besprochen worden ist. Innerhalb 15. Jänner 2018 sind Rückmeldungen und Vorschläge, insbesondere auch von Seiten der Gewerkschaften, möglich. Die Umsetzung soll auf der Grundlage eines zu erstellenden Maßnahmenplanes schrittweise bis 2020 erfolgen. Dabei wird mit jeder Führungskraft, für die das neue Organisationsmodell Veränderungen bringt, individuell gesprochen. Generaldirektor Thomas Schael: „Wir wollen alles tun, um gute Lösungen zu finden. Es soll auch klar sein, dass wir alle Führungskräfte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Südtiroler Sanitätsbetrieb weiterhin brauchen!“

Die neue Aufbauorganisation des Betriebes hält die Vorgaben der Landesregierung (max. 16 Abteilungen und 80 Ämter) ein. Ziel muss es sein, so die Betriebsdirektion abschließend „eine klare, übersichtliche Dienstleistungsorganisation im Betrieb zu schaffen, die schnell, qualifiziert und flexibel auf die ständig wechselnden Anforderungen reagiert und fähig ist, Wandel aktiv mitzugestalten.“

 

Informationen für die Medien: Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 335 76 77 220

(LR)



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