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Wohnortnahe Gesundheitsversorgung | 06.12.2017 | 15:52

Unterstützung für Familien

Die erste Ausgabe des Kurses "Familien- und Gemeinschaftskrankenpflege" wurde am 6. Dezember 2017 in der Landesfachhochschule "Claudiana" in Bozen mit der Diplomübergabe abgeschlossen.

Foto: Absolventinnen und Absolventen der Spezialisierung für Familien- und GemeinschaftskrankenpflegeZoomansichtFoto: Absolventinnen und Absolventen der Spezialisierung für Familien- und Gemeinschaftskrankenpflege

Dieser Spezialisierungskurs zielte darauf ab, Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger mit weitreichenden Fähigkeiten auszubilden, die in der Lage sind, sich um den Einzelnen und deren Familie im Umgang mit Krankheiten, chronischen Behinderungen und Stresssituationen zu kümmern, indem sie einen Großteil ihrer Arbeitszeit bei dem Kranken zu Hause und deren Familie verbringen und sie mittels eines systemischen, lösungsorientierten Ansatzes begleiten.

Ziel ist es also, Ratschläge zu den gesunden Lebensweisen zu geben, familiäre Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und die gesamte Familie in den Pflegeplan einzubeziehen.

"Dieses Projekt ist ein Grundpfeiler für den Ausbau der wohnortnahen, aufsuchenden Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren und ich danke allen Teilnehmerinnen für ihre Bereitschaft, diese Spezialisierung anzustreben", fasst Dr. Marianne Siller, Pflegedirektorin des Südtiroler Sanitätsbetriebes, zusammen.

Der dreijährige Kurs, aufgeteilt in Ausbildungsmodule und praktischer Tätigkeit, erforderte eine Lehrverpflichtung von insgesamt 920 Stunden, von denen 420 Praktikum waren.

"Ich bin in diesen drei Jahren der Spezialisierung beruflich, aber auch menschlich sehr gewachsen. Der tägliche Kontakt mit den Familien, mit dem Kranken, der Aufbau eines Vertrauensverhältnis, die Überwindung der anfänglichen Skepsis und die Einbeziehung in den Pflegeplan der gesamten Familie, haben mich von der Wichtigkeit und dem Wert dieses Projekts überzeugt“, das sind die Worte einer frisch Diplomierten, Krankenpflegerin seit 1990.

An dieser ersten Ausgabe haben 13 Krankenschwestern aus den verschiedenen Gesundheitssprengeln des Südtiroler Sanitätsbetriebes, die in der Hauskrankenpflege tätig sind oder in anderen Diensten arbeiten und eine Versetzung in den Sprengel anstreben, teilgenommen.

Informationen für die Medien: Dr.in Marianne Siller, Pflegedirektorin des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0471 223 605

(WV)



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