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Erhöhung der Sicherheit im Umgang mit Medikamenten

Hier die Formulare zum Herunterladen

Allgemeine Beschreibung

Im Gesundheitswesen kommen immer wieder Fehler vor. Studien belegen, dass viele von diesen vermeidbar sind. Die Arzneimitteltherapie ist einer der Bereiche, wo Fehler auftreten können. Deshalb gibt es viele Vorgaben zum richtigen Umgang mit Arzneimitteln und Maßnahmen, die vom ärztlichen und Pflegepersonal umgesetzt werden, um Fehlern vorzubeugen bzw. zu vermeiden.

In Wissenschaft und Praxis wird zunehmend anerkannt, dass Patientinnen und Patienten einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Fehlern in Gesundheitsorganisationen leisten können und somit auch zur Erhöhung der Sicherheit im Umgang mit Arzneimitteln.

Die Initiative „Für einen sicheren Umgang mit Medikamenten – Ihr Beitrag zählt“ nimmt diese Anregungen und Erfahrungen auf und hat einen Flyer für Patienten und deren Angehörigen ausgearbeitet.

Zugangsvoraussetzungen

Die italienische Arzneimittelagentur hat eine eigene Webseite (www.vigifarmaco.it) geschaffen, wo Nebenwirkungen von Arzneimitteln gemeldet werden können. Die Seite ist auch in deutscher Sprache verfügbar (Sprachumstellung oben rechts).

Termine

Für die Nutzung dieses Dienstes sind keine besonderen Termine einzuhalten.

Notwendige Dokumente

Auch Sie können zur Medikamentensicherheit beitragen!

Im Anschluss einige einfache Regeln, die Sie beachten sollten, wenn Sie für eine Untersuchung oder eine stationäre Aufnahme das Krankenhaus oder den Sprengel aufsuchen:

  • Bei jedem Zugang zum Krankenhaus/ Sprengel sollten Sie die Medikamente, auch nicht rezeptpflichtige, die Sie zur Zeit einnehmen und die leeren Verpackungen mitbringen. Ebenso die Liste der aktuellen Medikamente bzw. den Therapieplan, den letzten Entlassungsbrief oder Arztbrief, bei Allergien einen Allergieausweis, bei Diabetes einen Diabetikerausweis oder  einen Therapieausweis, wenn blutverdünnende Medikamente (z.B. Coumadin, Sintrom u.ä.) eingenommen werden
  • Informieren Sie das Fachpersonal über bestehende Allergien und Unverträglichkeiten und teilen Sie mit, wenn mit einem neuen Medikament Beschwerden auftreten.
  • Erkundigen Sie sich über Art und Wirkung der Medikamente (z.B. Schmerzmittel, Antibiotika usw.), wenn sie ein anderes Medikament bekommen, als bisher und über den Grund der Therapieänderung, wenn sie neue Medikamente erhalten.
  • Fragen Sie vor der Entlassung nach der Liste mit den aktuellen Medikamenten. Achten Sie darauf, dass Sie Klarheit bezüglich der Einnahme der Medikamente erhalten (Tageszeit, vor oder nach den Mahlzeiten, Nahrungsmittel, die sich mit den Medikamenten vertragen/nicht vertragen), dass Sie wissen, wie die Medikamente aufbewahrt werden sollen (z.B. im Kühlschrank, bei Raumtemperatur, abseits von Lichtquellen usw.), dass Sie informiert sind, wo Sie die Medikamente bei der Entlassung oder am Wochenende erhalten können, an wen Sie sich wenden können, wenn sie Zweifel haben.

Kosten

Die Nutzung dieses Dienstes ist kostenfrei.

Weitere Informationen

Die Mitarbeiterinnen der Stabstelle für Qualität des Südtiroler Sanitätsbetriebs haben einen Informationsflyer ausgearbeitet und eine Sensibilisierungskampagne gestartet. Die Initiative möchte Bürgerinnen und Bürger für einen sicheren Umgang mit Medikamenten sensibilisieren.

Der Flyer liegt in Papierform in den Krankenhäusern und den Sprengeln des Südtiroler Sanitätsbetriebes auf, sowie bei den Ärzten/Ärztinnen für Allgemeinmedizin, den Kinderärzten/Kinderärztinnen freier Wahl und in den Apotheken.

Zuständige Einrichtung

Zuständige Verwaltungseinheit: Südtiroler Sanitätsbetrieb

Adresse: Sparkasse-Str. 4, 39100 Bozen

Telefon: 840002211

Fax: 0471 907 114

PEC: admin@pec.sabes.it

Website: http://www.sabes.it

(Letzte Aktualisierung: 22.11.2016)