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Psychologischer Dienst

Kontakte

Direktor: Dr. Josef Roman Pichler
Sekretariat, Rossinistr. 1, Meran
Tel. 0473 251 000
Fax 0473 251 095
E-Mail: psy@asbmeran-o.it

Über uns

Wir wollen die Fähigkeiten und Ressourcen unserer Patientinnen und Patienten stärken, damit diese ihr Leben wieder eigenverantwortlich aus eigener Kraft in die Hand nehmen.

Unser Motto
Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt und sehen ihn in seiner unteilbaren Ganzheit, mit seinen körperlichen, geistigen, seelischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen. Wir achten seine Würde, sowie sein Recht auf Selbstbestimmung und den Schutz seiner Privatsphäre. Wir begegnen ihm, seinen Angehörigen und Freunden mit Respekt und Freundlichkeit (Auszug aus dem Leitbild des Gesundheitsbezirkes Meran)

Unsere Einsatzfelder
Wir beraten und unterstützen

 

Unser Team 
Das Mitarbeiterteam des Psychologischen Dienstes besteht aus Psychologinnen und Psychologen deutscher und italienischer Muttersprache, welche eine Spezialisierung in klinischer Psychologie bzw. Psychotherapie besitzen. Weiters arbeiten im Dienst Verwaltungsfachkräfte.

Das Betreuungsnetz
Die Zusammenarbeit mit Fachleuten anderer Gesundheits- und Sozialdienste, der Schule, der Arbeitswelt und dem Rechtswesen ist manchmal notwendig, um den oft vielfältigen Bedürfnissen unserer Klientinnen und Klienten gerecht werden zu können. Diese Zusammenarbeit geschieht jedoch nur mit deren Einverständnis der Klientinnen und Klienten  und auf jeden Fall unter Wahrung der Bestimmungen zum Berufsgeheimnis und Datenschutz.

Zugang
Der Zugang zum Psychologischen Dienst kann aus Eigeninitiative (auch ohne Überweisungsschein des Hausarztes bzw. der Hausärztin) erfolgen. Telefonische Vormerkung ist notwendig und kann jeden Vormittag von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 12:00 Uhr erfolgen. Sie haben in dieser Zeit die Möglichkeit, direkt mit einem/r Psychologen/in zu sprechen.

Kosten
Minderjährige sind bei psychologischen Leistungen grundsätzlich von der Bezahlung des Tickets befreit, ebenso volljährige Personen, die uns von Sozialdiensten, Arbeitsämtern, Gerichtsbehörden und/oder schulischen Institutionen zugewiesen werden.
Für alle anderen Personen gelten die üblichen Bestimmungen zur Kostenbeteiligung.

Erwachsenenalter

Im Laufe unseres Lebens werden wir oft mit Ereignissen und Situationen konfrontiert, die sehr belastend sein können und in denen wir uns überfordert fühlen.

Symptome
Die üblichen Problemlösestrategien scheinen in Belastungs- und Überforderungs-Situationen häufig schlichtweg zu versagen. Wir reagieren mit verschiedenen psychischen und/oder körperlichen Symptomen, die uns ihrerseits belasten und die Situation zu verschlimmern drohen. So kann ein Teufelskreis entstehen, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. In solchen schwierigen Situationen ist es sinnvoll und gut, Unterstützung zu holen.

Diagnose, Beratung und Behandlung

Unser Dienst hilft Ihnen bei der Abklärung Ihrer Problemsituation (Diagnostik) und bietet Ihnen psychologische Beratung und/oder Psychotherapie bei nachfolgenden Problemen oder Aufgaben an:
  • Störungen des Gefühlszustandes und der Befindlichkeit (depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände, Ängste, Minderwertigkeitsgefühle, Suizidgedanken u.ä.)
  • Lebenskrisen
  • Verarbeitung von belastenden Ereignissen
  • Körperliche Beschwerden und Störungen, bei denen psychische Faktoren eine Rolle spielen könne
  • Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich (Konflikte, Kommunikationsschwierigkeiten u.ä.)
  • Neuropsychologische Störungen (Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis usw.)

Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass der Mensch seine persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten – auch wenn sie im Moment nicht zu existieren scheinen – so entwickeln kann, dass individuelle Antworten und Lösungen auf die Probleme und Schwierigkeiten gefunden werden können. Darin möchten wir jeden Einzelnen unterstützen.

Beratung bei Ess-Störungen

Ess-Störungen stellen heute ein erhebliches psychosomatisches Problem dar. Die körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen sind oft gravierend. Ursachen: Ess-Störungen stellen oft Lösungsversuche für psychische Probleme dar oder sind Ausdruck für unerfüllte Bedürfnisse der Person. Über das Essen wird also versucht, sich eine schnelle Bedriedigung zu verschaffen, was eine kurzzeitige Erleichterung zur Folge hat. Die Bedürfnisbefriedigung wird wiederholt und wiederholt und auf diese Weise entwickelt sich ein Teufelskreis, der die Person dazu bringt, immer größere Mengen an Essen aufzunehmen oder aber zu verweigern.

Auf jeden Fall handelt es sich bei den Ess-Störungen um Erkrankungen, an deren Entstehung körperliche, kulturelle, soziale und psychologische Faktoren beteiligt sind. Genau deshalb muss die Behandlung auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen.

Interdisziplinäres Ambulatorium für Ess-Störungen
Die Behandlung von Ess-Störungen erfolgt im Gesundheitsbezirk Meran in einem Interdisziplinären Ambulatorium für Ess-Störungen. (Details siehe: Dienst für Diät und Ernährung, Interdisziplinäres Ambulatorium für Ess-Störungen).

Beratung für stationäre Patienten

Es gibt Situationen während eines Krankenhausaufenthaltes, in denen sich eine psychologische Unterstützung als notwendig und hilfreich erweisen kann. Aus diesem Grund hat sich aus dem Psychologischen Dienst des Territoriums eine spezielle Einheit entwickelt: der Psychologische Dienst des Krankenhauses.

Entwicklungsalter

Das psychologische Personal des Dienstes steht den Erziehungsberechtigten bei speziellen Fragen zur Kindesentwicklung oder in problematischen Situationen zur Verfügung.

Wir beraten Eltern z.B. bei:

  • Auffälligkeiten im Verhalten
  • Problemen im Lern- und Leistungsbereich
  • Ängsten, Zwängen, Ticstörungen
  • Einnässen, Einkoten
  • häufigen Kopf- und Bauchschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Entwicklungsstörungen

Wir arbeiten zusammen mit

  • Kinderärztinnen und -ärzten
  • Kinderabteilung des Krankenhauses
  • Kinderrehabilitationsdienst
  • Dienst für Diät und Ernährung
  • Dienst für Kinderneuropsychiatrie
  • Familienberatungsstellen
  • Kindergärten und Schulen
  • Sozialdiensten
  • Fürsorge und Schülerheimen
  • Jugendgericht 
 

Unser Angebot

  • Psychologische Diagnostik  
  • Psychologische Beratung von Kindern, Jugendlichen, Eltern
  • Stationäre und ambulante Betreuung von Kindern/Jugendlichen in der Kinderabteilung im Krankenhaus
  • Beratung von Lehrpersonen und Kindergartenpersonal
  • Familientherapie
  • Kinderzentrierte Psychotherapie
  • Verhaltenstraining und Verhaltenstherapie
  • Gruppentherapie

Die Unterstützung der Familie bei Erziehungsfragen und die psychologische Begleitung der Kinder getrennter bzw. geschiedener Eltern werden vorwiegend in den Erziehungsberatungsstellen angeboten

 

 Schule und Lernen

Kindergarten und Schule sind Orte, wo Kinder außerhalb ihrer Familie in Gruppen von Gleichaltrigen und von Fachleuten begleitet leben und lernen können. In diesen Institutionen werden sie zum ersten Mal in ihrem Verhalten und ihren Leistungen direkt vergleichbar. Dabei werden die individuellen Stärken und Schwächen sichtbar. Sich anbahnende Lern- und Leistungsschwierigkeiten sowie Schwierigkeiten im emotionalen und Verhaltensbereich können in Zusammenarbeit mit Eltern, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Lehrern frühzeitig erkannt und angegangen werden.

Dabei können folgende Schwierigkeiten sichtbar werden:

  • Sprachrückstände
  • Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
  • Rechenschwächen
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Ausfälle in der Merkfähigkeit oder im Logischen Denken
  • Verhaltensschwierigkeiten

Wichtiger Ansprechpartner für uns sind die Lehrpersonen, der Dienst für Schul- und Integrationsberatung sowie der Dienst für Kinderrehabilitation. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen und Dienste im Schulbereich ist durch Gesetze und Abkommen geregelt.

In der diagnostischen Tätigkeit orientieren wir uns an den "Leitlinien der Psychologischen Dienste der Provinz Bozen zur Diagnostik im Bereich der Lern- und Leistungsstörungen bei Schuleintritt und im Pflichtschulalter".

Beratung für Menschen mit Behinderung

Die Diagnostik, Beratung und Therapie für Menschen mit unterschiedlich starken körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen ist auch Aufgabe unseres Dienstes. Angehörige von Menschen mit Behinderung und die MitarbeiterInnen der entsprechenden Dienste wenden sich mit unterschiedlichen Anliegen und Fragen an uns.

Eine enge Zusammenarbeit besteht mit folgenden Diensten:    

  • Kindergärten und Schulen
  • Dienst für Kinderrehabilitation (FachärztInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen und PhysiotherapeutInnen)  
  • Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderung

  • Arbeitsvermittlungszentrum

  • Kommission zur Anerkennung der Zivilinvalidität.

Im Laufe der Entwicklung eines behinderten Menschen ergeben sich folgende Stationen für unsere Tätigkeit:

Kleinkindalter

  • Überweisung vom Arzt bzw. der Ärztin an den Psychologen bzw. die Psychologin
  • Abklärung und Diagnostik zum körperlichen und geistigen Entwicklungsstand
  • Informationen zum Krankheitsbild und –verlauf, Unterstützung der Eltern bei der Bewältigung der schwierigen Situation und Beratung zu Erziehungsfragen
  • Zusammenarbeit mit den anderen Fachkräften des Rehabilitationsdienstes

Eintritt in den Kindergarten und die Schule

  • Diagnostik zu Leistungs- und Lernschwierigkeiten und Verhaltensschwierigkeiten mit dem Ziel der Integration
  • Beratungstreffen mit Eltern, Kindergarten- und Schulpersonal, Fachkräften des Rehabilitationsdienstes
 
  • Abklärung der kognitiven Fähigkeiten
  • Planung und Beratung beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt
  • Arbeitsintegrationsprojekte, Praktika
  • Zusammenarbeit mit der Kommission zur Anerkennung der Zivilinvalidität, mit dem Arbeitsvermittlungszentrum und dem Behindertendienst
  • Beratung der Betroffenen, der Angehörigen und anderer Bezugspersonen

Jugend- und Erwachsenenalter

  • Abklärung der kognitiven Fähigkeiten
  • Planung und Beratung beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt
  • Arbeitsintegrationsprojekte, Praktika
  • Zusammenarbeit mit der Kommission zur Anerkennung der Zivilinvalidität, mit dem Arbeitsvermittlungszentrum und dem Behindertendienst
  • Beratung der Betroffenen, der Angehörigen und anderer Bezugspersonen