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Hetereogenität des Melanoms

MEMS

Heterogenität von Melanomen: von den Bergen zum Meer-Meereshöhe, Sonnenexposition und Umweltverschmutzung in der Entwicklung von kutanen Neoplasien (ITAT1018)

MEMS ist ein Forschungsprojekt, welches vom Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Österreich finanziert worden ist (www.interreg.net).

Ziel des Projektes MEMS ist es, die Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen im Partnerschaftsgebiet des Programmes zu stärken, um besseren technischen und wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Melanomforschung zu ermöglichen. Durch die Vereinigung von Wissenschafts- und Gesundheitseinrichtungen in Österreich und Italien macht sich das Projekt zum Ziel, zu erforschen, ob Umwelteinflüsse wie Seehöhe des Wohnortes, die UV-Einstrahlung und/oder eine mögliche Umweltbelastung Auswirkungen auf den Typus des Melanoms der Haut und seine Progression haben. Das Projekt ist innovativ, indem es die unterschiedliche geographische Beschaffenheit der Orte den verschiedenartigen klinischen, mikroskopischen und molekularen Ausprägungen des Melanoms gegenüberstellt. Die zu untersuchende Region ist äußerst heterogen – das Meer (Triest), die Nord- und Südseite der Alpen (Tirol und Südtirol) und die Ebene (Aviano) – und ist durch eine vorwiegend hellhäutige Bevölkerung mit hoher Melanominzidenz gekennzeichnet. In dieser Bevölkerung werden wir die Heterogenität des Melanoms der Haut klinisch und molekular analysieren und mit Umweltdaten verknüpfen, um zu ermitteln, ob und welche Umwelteinflüsse das Entstehen der Krankheit fördern.

Kontakt:

Dr.in Carla Nobile - Direktorin der Abteilung Dermatologie
Gesundheitsbezirk Bruneck
E-Mail:  carla.nobile@sabes.it

Dr. Klaus Eisendle - Direktor der Abteilung Dermatologie
Gesundheitsbezirk Bozen
E-Mail: klaus.eisendle@sabes.it

 

(Letzte Aktualisierung: 21.11.2017)